WPA3 ist sinnvoll, wenn dein Router und die Geräte im WLAN es unterstützen. Kann ein älteres Gerät kein WPA3 und bietet der Router es an, nutze WPA2/WPA3-Mixed oder Transition Mode. Stelle nicht unüberlegt die erste Sicherheitsoption um: Das WLAN trennt sich kurz, danach müssen sich die Geräte erneut verbinden.
WPA2-Personal ist kein Grund zur Panik oder zum sofortigen Routerkauf. Prüfe Firmware, verwende ein eigenes starkes Passwort und behandle eine versteckte SSID oder MAC-Filter nicht als Ersatz für Verschlüsselung. WPA3 verbessert den Schutz von Passwörtern; kompatible Router können einen Mischmodus für ältere Geräte anbieten. TP-Link zu WPA3 und Mixed Mode
Zuerst Modell und Router-Oberfläche feststellen
Fotografiere vor einer Änderung das Typenschild des Routers: Hersteller, Modell und vorhandene Zugangsdaten. Öffne an einem mit dem WLAN verbundenen Windows-Computer die Eingabeaufforderung und führe aus:
ipconfig
Suche beim aktiven WLAN- oder Ethernet-Adapter nach Standardgateway und öffne diese Adresse im Browser. ipconfig ohne Parameter zeigt die Standardgateways konfigurierter Adapter in Windows 10 und 11 an. Microsoft-Befehlsreferenz
Notiere vor der Änderung WLAN-Name, aktuelles Passwort und alle Geräte, die danach funktionieren müssen: Handy, Notebook, Drucker, Fernseher, Kamera, NAS oder Smart Home. Exportiere eine Konfigurationssicherung, falls der Router das anbietet. Ein Werksreset ist kein normaler erster Schritt: Er kann Provider-Zugang und eigene WLAN-Einstellungen löschen.
Sicher auf WPA3 oder Mixed Mode umstellen
- Melde dich von deinem eigenen Computer am Router an. Bleibe in Router-Nähe oder verwende, falls vorhanden, ein Netzwerkkabel.
- Prüfe das genaue Modell und ein verfügbares Firmware-Update in der Oberfläche oder auf der Herstellerseite. Leite WPA3-Unterstützung nicht aus dem Alter des Routers ab.
- Suche in den WLAN-Einstellungen für 2,4 und 5 GHz nach Feldern wie Security, Wireless Security, Encryption oder Authentication Method. Namen und Position unterscheiden sich je nach Modell und Firmware.
- Wähle WPA3-Personal, wenn Router und alle wichtigen Geräte es unterstützen. Muss ein älteres Gerät verbunden bleiben und bietet der Router WPA2/WPA3-Mixed, WPA2/WPA3-Personal oder einen ähnlichen Übergangsmodus, nutze diesen statt altem WPA oder WEP.
- Setze ein neues, eigenes WLAN-Passwort, speichere es sicher, übernimm die Änderung und verbinde die Geräte mit dem neuen Passwort erneut.
Prüfe zuerst ein Handy und einen Computer, dann Drucker, Fernseher und weitere Geräte. Kann sich ein älteres Gerät nicht verbinden, ändere nicht blind weitere Router-Optionen. Prüfe dessen Unterstützung; verwende gegebenenfalls den vorhandenen Mischmodus oder plane ein separates Netz beziehungsweise den Austausch des Geräts.
Konkreter Weg bei ASUS-Routern
Bei unterstützten ASUS-Routern hängt der Weg von der Firmware ab. Verbinde dich über die LAN-Adresse des Routers oder http://www.asusrouter.com, melde dich an und öffne entweder Network → Main network profile oder im älteren Interface Wireless → General. Stelle beim gewünschten WLAN-Band Authentication Method auf WPA3-Personal oder WPA2/WPA3-Personal, vergib ein neues Passwort und bestätige mit Apply. Danach verbinden sich die Geräte neu. Bei AiMesh prüfe zuerst, ob jeder Knoten den gewählten Modus unterstützt. Offizielle ASUS-Anleitung
TP-Link und andere Marken
TP-Link nennt seinen kompatiblen Mischmodus WPA3/WPA2-MIX. Bietet dein genaues Modell ihn an, kann es WPA3- und WPA2-Geräte gleichzeitig verbinden. Fehlt die Option, erzwinge keine Einstellung aus einer Anleitung für einen anderen Router. Aktualisiere die Firmware, sichere WPA2-Personal gut ab und entscheide erst nach Prüfung der echten Modellunterstützung über einen Austausch.
Eine versteckte SSID oder MAC-Filter ersetzen weder Verschlüsselung noch ein eigenes Passwort. Sie können Verwaltung und erneute Verbindung erschweren, lösen aber das Sicherheitsproblem nicht.
Wann du stoppen und Hilfe holen solltest
Stoppe, wenn du die Zugangsdaten eines Provider-Routers nicht kennst, im Netz NAS, Kameras, Firmen-VPN oder viele Smart-Home-Geräte laufen oder keine Konfigurationssicherung vorhanden ist. Setze den Router nicht ohne einen geprüften Ablauf für das genaue Modell zurück. Unser WLAN-Service in Brünn prüft Modell, Firmware und Gerätekompatibilität und richtet die Sicherheit so ein, dass Drucker, Fernseher und Smart Home weiter funktionieren.